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Anfang und Ende

Arbeitsgrundlage

Die Frage nach dem Alter

Der Wiederaufbau dörflicher Strukturen nach den Klima- und Epedmiekatastrophen wird erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit Nevendorf, dem späteren Schürensöhlen und Lose Boden, Bey den Bauden, dem späteren (Groß-) Boden greifbar. Zu der Zeit ist Ahrensfelde aber schon seit mehreren Generationen belegt.
Eine Dorfgründung zu Beginn des 16. Jahrhunderts halte ich für unwahrscheinlich, möglich wäre vielleicht die Zusammenfassung durch den Wüstungsprozeß vereinzelter Hofstellen mit dem Mittelpunkt einer ursprünglich zu und nun bei Wulmenau liegenden Siedlungsstelle?
Vielleicht gab es durch die Grenzlage zum Herzogtum Lauenburg hier eine Zollstation, welche als Kristallisationspunkt funktionierte.
Der heutige Bubertsche Hof bzw. der Hof Körting - die ehemalige Zollkate - scheint mit dieser Aufsiedlung von der lauenburgischen Grenze her zusammenzuhängen.

Eine unklare Aussage!

Der Teilungsvertrag vom 14. April 1314 nennt zwar das "hus unde in dhem gude to Arnesvelde" und führt mit "dhe kerken to dhem Sconenbornen" und " dhem Bo(e)le" auch lokale und benachbarte Besitztümer auf - allerdings finden sich im weiteren Verlauf der Urkunde auch Orte um Woldehorne, das spätere Ahrensburg. [7]
Die im Uhrzeigersinn erfolgte Aufzählung schließt den Bezug auf unser Dorf eindeutig aus. Gemeint ist Ahrensfelde bei Ahrensburg.

 

Sprachliches

Welchen Platz nimmt der Dorfname Arensfelde im Zusammenhang mit Grin-owe, Wulmen-owe, Wester-owe, Wendisch Tral-owe ein? Offensichtlich liegen die genannten Nachbardörfer alle in wasserreicherem Gebiet oder ihre Namensgebung folgt einer anderen Regel. Bezogen zum Beispiel auf Wulmenau, erwähnt als Woluenowe, Wluenowe, Wuluenouwe gilt es zu klären, inwieweit Schrift- und Lautsprache durch slawisch-deutsche Parallelnutzung die Ursprungsbedeutung verfälscht haben.
Setze ich für das W ein Double-U, wie im angelsächsischen, und versuche UUluenouue als das zu verstehen, was ein "deutscher" Schreiber aus "slawischem" Mund gehört haben mag, kommt das slawische uonka oder eine mundartliche Abwandlung für Wiese ins Spiel.
Natürlich ist dies kein Beleg, jedoch ein Hinweis auf eine mögliche Wortverformung.
Die Wiesenaue könnte so zur Wolfenaue verfälscht worden sein. Dieser Vorgang ist regional anhand anderer Beispiele zu untersuchen, um die Plausibilität feststellen zu können.