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Folgendes wurde zu Ahrensfelde geschrieben


Herr Tomas Wetke gräntzet mit der Westerauwschen von B nach C, und werden die Örter wie folgend von den Westerauwschen gennandt:

Grenzbeschreibung Westeraus um 1650

Dorffschafft Trenthorst, Wolffenau ein Meyerhof,
Arnsfelde, kommen Junker Wetken zu. [8]

Grenzbereitung vom 31. Januar 1750

Scheidesahl und (alter) Fußweg nach Ahrensfelde

An dieser nahmen Teil der Besitzer der Güter, Etatsrat v. König, "Amptmann" Bernhard Schumacher als Pächter, Hermann Schaevius, J.U.Cand, der Justitiar des Gutes, Georg Soltau, der auch das Protokoll geführt hat, der Gutsjäger Göstel Meins, der Bauervogt aus Ahrensfelde Hinrich Meyer, Joachim Hinrich Dahnke, "eines Bauren Sohn aus bemeldetem Dorf", Claus Mellmann und Stoffer Stoffers aus Trenthorst. Die Niederschrift über diesen Grenzritt lautet:

"Der Anfang wurde bei der zum Grinauer Feld gehörigen Kuhweide gemacht. Von dieser Weide scheidet ein Bach bis zur sogenannten Gruft, woselbst derselbe entspringt, das Sachs-Lauenburgische vom Holsteinischen Territorium. Nächstdem aber macht theils ein mit Busch bewachsener Graben bis an die Sandstätte, und theils bis an den Scheide-Soll ein lebendiger Knick die Grenze. Es wurde selbiger bis dahin unverrückt befunden. Vom Scheide-Soll bis an den hintersten Krons-Soll, von diesem bis an den mittelsten Krons-Soll und von dannen bis an den Pirckhorster Deich wird das Westerauer Feld durch einen lebendigen Knick und Graben von dem Wulmenauer abgesondert. Über die in dem mittelsten und hintersten Krons-Soll obhanden gewesenen Grenz-Irrungen haben sich Sr. Hochwohlgeboren, der Herr Etatsrath v. König mit den Herren Vorstehern der Westerauer Stiftung laut des in Copia beigelegten Vergleichs gütlich vereinbaret, also daß nunmehr, da die ganze Scheide von beiden Seiten mit einem neu aufgebrachten Graben und Knick versehen, diese inskünftige außer aller Streit gesetzet wird. ...." [13]


"Sand Stelle" und Fußsteig nach Siebenbäumen

1855

Ahrensfelde, Dorf im Gute Trenthorst, Ksp. Siebenbäumen; enthält 6 große und 2 kleine Erbpachtstellen von 6 bis 37 Steuert. Ar.: 260 Steuert. [3]

1908

Ahrensfelde bei Siebenbäumen, Landgem. im Amtsbezirk Klein-Wesenberg, 10 km sö. von Oldesloe, an Chaussee Oldesloe-Ratzeburg. P. Westerau, ESt. Kastorf i. Lauenburg, Ksp. Siebenbäumen (L.) Gesamtareal 172 ha, davon Acker 152 ha, Wiesen 3 1/2 ha, Hölzung 8 ha. Reinertrag 5498 M, durchschnittlich vom ha Acker 34,95 M, Wiesen 25,23 M, Hölzung 16,44 M. 18 Wohng., 84 Ew. 21 Pf., 91 R. Gemeindevorsteher: G. Butenschön.
Das kleine Dorf liegt ziemlich hoch zu beiden Seiten der Chaussee, die Höfe haben Gärten und Bäume. Im S. ist die Lauenburgische Kreisgrenze. Früher hat das Dorf zu den adeligen Gütern Trenthorst und Wulmenau gehört, später wurden die Stellen in Erbpacht ausgetan und nachher - 1882 - durch Ablösung Eigentum. Der Gutsherrschaft steht noch jetzt das Vorkaufsrecht zu. Jetzt größere Stellen: 30 ha, 945 M R., G. Butenschön; 28 1/2 ha, 950 M, A. CLasen; 25 ha, 795 M, D.(?) Scharfenberg; 2 andere von 10-30 ha, 3 kleinere und 3 Häuser, 1 Bahnwärterhaus. Acker ist schwerer Weizenboden. Das Terrain ist vorwiegend eben und waldig, die Koppeln durch Knicks eingefriedigt. Im Dorf 1 Wirtschaft, Schmiede, 1 Zimemrmann, 1 Kaufmann. Ausgebaut: Weberkate, kleine Stelle an der Bahn nach Hagenow. [4]

2003

Eine erste urkundliche Nennung erfolgte erst 1555, das Dorf dürfte aber älter sein... 1928 wurde die Landgemeinde mit den Gutsbezirken Trenthorst und Wulmenau und der Landgemeinde Westerau zusammengelegt. (1925: 72 EW) [5]


Furt nach Siebenbäumen Grenzbach Heutiger Grenzverlauf Stormarn - Lauenburg

Weiterführende Informationen: